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- Dieses Thema hat 2 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 1 Woche, 4 Tagen von kim aktualisiert.
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März 22, 2026 um 11:42 a.m. Uhr #1274kimTeilnehmer
Hallo ihr lieben…
Ich bin neu hier und hoffe auf Erfahrungswerte die aktuell sind.Ich habe seit vielen Jahren Beschwerden in Form von Schmerzen und Taubheit.
Die Verdachtsdiagnose stellte ein Neurologe und schickte mich nach Essen. Der Professor schickte mich nach Hause, mein Arzt soll ein ct angio in provokationsstellung und ein Röntgen machen, wenn sich sein Verdacht dann bestätigt würde er mir die erste Rippe entfernen.
Ergebnis ct: „ Bild eines Thoracic outlet Syndroms bei Obliterationen/hochgradiger Stenosierung der Arteria subclavia subklavikulär bei elevierten Amen links, keine höhergradige Stenosen der Vena subclavia links/der Gefäß strukturen subklavikulär rechts“Nach Essen möchte ich nicht mehr, hab ich kein gutes bauchgefühl.
Wollte nach Kassel allerdings soll es hier ja wohl lange dauern bis man einen Termin hat und der Dr Bürger ist ja garnicht mehr da. Hat jemand Erfahrung wie es dort jetzt ist? Oder hat jemand zufällig Erfahrung mit der Uniklinik Heidelberg? Die wollen wohl auch gut sein.
Über Antworten jeglicher Art freue ich mich.
Liebe Grüße
KimMärz 23, 2026 um 6:06 p.m. Uhr #1275ArmNerveQuestTeilnehmerHallo
Ich möchte meine Erfahrung mit Kassel teilen, auch weil ich dort leider sehr unzufrieden war. Schon die Wartezeit auf einen Termin war extrem lang, was bei den Beschwerden natürlich zusätzlich belastend ist. Als ich dann endlich dort war, hatte ich nicht das Gefühl, dass die Untersuchungen wirklich fachgerecht oder ausreichend gründlich durchgeführt wurden. Es wurde aus meiner Sicht viel zu wenig untersucht, und ich hatte eher den Eindruck, dass man sich nicht wirklich intensiv mit meinem Fall beschäftigt hat.Besonders enttäuschend fand ich, dass keinerlei sinnvolle Folgeuntersuchungen veranlasst oder vorgeschlagen wurden. Stattdessen bekam ich nur sehr lapidar gesagt, ich solle wiederkommen, wenn es nicht besser wird, dann könne man über eine OP sprechen. Gerade bei so einem komplexen Beschwerdebild wie TOS fand ich das viel zu oberflächlich. Ich hätte mir deutlich mehr Diagnostik, mehr Sorgfalt und insgesamt eine engere Begleitung gewünscht.
Hinzu kam, dass sich die Aussage der Chefärztin im Abschlussgespräch deutlich von dem Inhalt des Arztbriefes unterschieden hat. Der Arztbrief kam außerdem erst nach meiner Beschwerde und mit einer Verzögerung von rund drei Monaten. Auch das hat mein Vertrauen in die Behandlung dort leider zusätzlich geschwächt.
Ganz anders war meine Erfahrung in Quakenbrück. Dort wurde deutlich genauer untersucht, man hat sich viel mehr Mühe gegeben und ich hatte das Gefühl, dass mein Fall wirklich ernst genommen und umfassender betrachtet wird. Im Vergleich zu Kassel war das für mich ein sehr großer Unterschied.
Nach meiner Erfahrung in Quakenbrück würde ich heute auf jeden Fall empfehlen, neben einer angiologischen Abklärung zusätzlich auch eine neurologische Abklärung machen zu lassen. Empfehlen würde ich Dr. Böhm in Berlin oder eben die Neurochirurgie in Quakenbrück.
März 23, 2026 um 6:15 p.m. Uhr #1276kimTeilnehmerDanke für die Antwort!
Die Sache mit der Nachsorge in Kassel habe ich jetzt schon mehrfach gelesen.
Berlin sind leider 7h Fahrt, Quakenbrück auch fast 4.. klar ist es mir das wert nur ist das alles nicht so einfach zu organisieren. Ich hab eine kleine Tochter und bin alleinerziehend..
Quakenbrück wäre aber noch eine Option da schau ich mal noch, danke.Die Wartezeit in Kassel soll ja wohl sehr lange sein, die haben schon geschrieben es dauert wahrscheinlich Wochen bis sich jemand meldet. Bin mal gespannt wann die Uniklinik Heidelberg sich meldet. Da hieß es zumindest „zeitnah“…
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