Hallo,
ich wurde bereits rechts operiert (arterielles/venöses TOS/TIS) von einem Thoraxchirurgen. Dieser hat mittels VATS die Rippe teilweise entfernt.
Ich habe letztes Jahr die Diagnostik für meinen linken Arm gemacht und es wurde ebenfalls ein arterielles TOS diagnostiziert. Die Diagnostik wurde in Berlin gemacht (Dr.Böhm, Dr.Nohr, TOS Sprechstunde Jüdisches Krankenhaus).
Von meinem vorherigen Chirurgen und in der Sprechstunde wurde mir die OP empfohlen.
Dann heute der Schock, dass Dr.Dollinger in den Ruhestand gegangen ist und es da noch viele Unklarheiten gibt, ob er überhaupt noch operiert.
Ich habe auch zwei unterschiedliche Meinung zur OP bekommen. Einerseits die Teilresektion (transaxillär, videoassistierte Thorakoskopie) durch meinen vorherigen Chirurgen und andererseits die komplette Resektion durch Dr. Dollinger. Mein Chirurg meinte zu mir, dass eine Teilresektion weniger Risiken birgt (und ich habe auch keinerlei langfristige Nachwirkungen auf der erfolgreich operierten rechten Seite), aber in Berlin wurde gesagt, dass ich da von Glück reden kann, dass es so gut gelaufen ist, weil komplette Resektion wohl viel besser sei.
Jetzt bin ich natürlich ratlos, was ich machen soll. Sollte ich darauf hoffen, dass Dr. Dollinger doch noch einzelne OPs auf Honorarbasis machen wird? Sollte ich die Teilresektion machen lassen, bei dem sehr netten, kompetenten Chirurg, dem ich vertraue, oder mich lieber nach jemand anderem umsehen, der die volle Resektion machen würde? Ich habe auch irgendwie Angst, dass die Nebenwirkungen der OP vielleicht schlimmer sind als meine TOS Symptome 😕
Hat jemand anderes sich schon mal mit der Thematik Teilresektion vs. Komplette Resektion auseinandergesetzt?