Engel

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  • als Antwort auf: TOS OP Erfahrungen #1063
    Engel
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    Hallo Lenya und hallo zusammen

    Auch ich kenne die lange Leidensgeschichte als TOS Patientin. Teilweise suche ich wirklich den Sinn in meinem Leben und ehrlich gesagt, wollte ich schon öfters nicht mehr Leben. Aber irgendwie habe ich es immer wieder gepackt.

    Ich wurde im März 2001 durch die Resektion der 1.Rippe (zusätzliche Rippe) im USZ in Zürich operiert, nachdem ich 5Jahre erfolglos und diagnoselos gewesen bin.
    Leider haben aber die Beschwerden auch nach der OP nicht nachgelassen. ich wurde dann in ein anderes Spital verwiesen, mit dem Argument, man könne mir leider nicht mehr helfen. Ich habe eine Umschulung gemacht, konnte nicht mehr vollberuflich arbeiten. Dies war auch der Satz, den ich in den nächsten 21,5 Jahren immer wieder gehört habe. Da ich noch immer unter Schmerzen im Handgelenk litt, haben sie versucht, mir aus Xylocain ( Injektionen) ein Polster zu machen, damit die Gefässe nicht komprimiert werden. Dies hat leider nichts gebracht, danach wurde in der Hand ein Nerv stillgelegt und dieser operiert. Auch dies hat nichts gebracht. In den 21 Jahren nach der OP bin ich zuerst von Arzt zu Arzt und danach von Therapeut zu Therapeut. Die Schmerzen haben sich in die Brustwirbelsäule verlagert, ich hatte Blockaden, Beckenverschiebungen, Gefühlsstörungen, Kribbeln, Schmerzen, Schwindelanfälle, Sehstörungen, Ausstrahlungen in Gesicht, Arm, Bein, kann den rechten Arm nicht heben. Von der Gesellschaft nicht wahrgenommen und unter diesen ständigen Horrorschmerzen, bin ich in eine Depression gefallen. Ich konnte mich aber immer wieder aufraffen.
    Nun wurde durch die Therapie bei einer Craniosacral Therapeutin das TOS wieder ausgelöst.
    In diesen 21 Jahren hatte ich unverschuldet 2 Auffahrunfälle mit dem Auto, 1 Skiunfall und einen Reitunfall mit schwerem Schleudertraumen. Nun habe ich zusätzlich noch eine Verengung im Spinalkanal an der HWS.
    Da ich im Universitätsspital in Zürich damals operiert wurde, wurde ich mit meinen akuten Beschwerden wieder ins USZ überwiesen, da die Aerzte eine Vernarbung vermuten. Ich vermute eher eine Kompression, da die Beschwerden ja nie weg waren.

    Da ich nun Teilzeit arbeite, kann ich meinen Alltag teilweise meistern. Es muss ja.

    Ich wünsche allen schmerzfreie Momente

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